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	<title>International Solidarity Movement Germany &#187; Hausbesetzung</title>
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		<title>Der Fluch des Traumhauses in Nablus</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 11:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen & Hintergründe]]></category>
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		<category><![CDATA[Hausbesetzung]]></category>
		<category><![CDATA[israelische Armee]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor sechs Jahren bauten Abdul-Latif Nasif und seine zwei Brüder ihr Familienhaus auf einem der Hügel, von dem aus man die Stadt Nablus im Westjordanland überblicken kann. Es bietet eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Gebiete &#8211; doch gerade dies war sein Fluch.
&#8220;Es ist einfach nicht mehr mein Haus,&#8221; sagt der 47-jährige palästinensische Bankmanager, &#8220;es könnte genau so gut der israelischen Armee gehören.&#8221;
Weniger als einen Monat nach Fertigstellung des Hauses, so Herr Nasif, hatten israelische Truppen an die Türe gehämmert und mit Hunden und Waffen das Haus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/44508000/jpg/_44508432_house203.jpg" alt="Abdul-Latif Nasif`s Haus in Nablus" vspace="10" width="303" align="left" border="0" height="228" hspace="10" title="Der Fluch des Traumhauses in Nablus" />Vor sechs Jahren bauten Abdul-Latif Nasif und seine zwei Brüder ihr Familienhaus auf einem der Hügel, von dem aus man die Stadt Nablus im Westjordanland überblicken kann. Es bietet eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Gebiete &#8211; doch gerade dies war sein Fluch.</p>
<p>&#8220;Es ist einfach nicht mehr mein Haus,&#8221; sagt der 47-jährige palästinensische Bankmanager, &#8220;es könnte genau so gut der israelischen Armee gehören.&#8221;<span id="more-395"></span></p>
<p>Weniger als einen Monat nach Fertigstellung des Hauses, so Herr Nasif, hatten israelische Truppen an die Türe gehämmert und mit Hunden und Waffen das Haus gestürmt. Die Familie musste sich in einem Raum zusammen finden. Er sagt, sie übernahmen die Kontrolle über die oberen Stockwerke des Hauses uns nutzten diese als Basislager und Observationsposten während ihrer Einmärsche in Nablus.</p>
<p>&#8220;Sie befestigten Landkarten an den Wänden meines Wohnzimmers und brachten Computer, um es in einen Kontrollraum umzufunktionieren.&#8221; Sie blieben über eine Woche. Herr Nasif sagt, es war eine große Erleichterung für seine Familie, als die Armee endlich abzog, doch die Freude war nur von kurzer Dauer.</p>
<p><strong>Veröffentlichung in Zeitschrift</strong></p>
<p><img src="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/44508000/jpg/_44508434_interior_withtroops203.jpg" alt="Besetzung des Hauses durch Soldaten" vspace="10" width="303" align="left" border="0" height="228" hspace="10" title="Der Fluch des Traumhauses in Nablus" />Innerhalb der letzten sechs Jahre unternahm die israelische Armee häufig Einmärsche in die Stadt, um Militante festzunehmen und zu ermorden. Häufig wenn sie dies tun, kehren sie zu Herrn Nasif`s Haus zurück und hämmern wieder an der Tür. &#8220;Sie kommen wann immer sie wollen, am Morgen oder mitten in der Nacht. Das macht uns Angst. Mal bleiben sie eine Nacht, manchmal auch wochenlang.&#8221;</p>
<p>&#8220;Sie gebrauchen was sie wollen. Sie haben mein Bett benutzt, die Betten meiner Kinder, die Bäder, das Gas, Strom, alles.&#8221;</p>
<p>Einmal machten sie von sich Fotographien, wie sich in Herr Nasif`s Wohnzimmer kampierten und schickten die Bilder an eine israelische Zeitschrift. Als sie das nächste Mal in Nablus einfielen, brachten sie ihm eine Kopie der Zeitschrift mit.</p>
<p>22 Familienmitglieder leben insgesamt in dem Haus, einschließlich seiner fünf Kinder und der 73-jährigen Mutter. &#8220;Ich weiss nicht was ich noch machen soll, mit wem reden, oder wohin ich meine Familie bringen soll. Meine Brüder und ich haben all unser Geld in den Bau dieses Hauses gesteckt, doch wir sind hier nicht sicher.&#8221;</p>
<p><strong>Militante Geschichte</strong></p>
<p><img src="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/44508000/jpg/_44508431_nasif_son203.jpg" alt="Abdul-Latif Nasif mit seinem Sohn" vspace="10" width="303" align="left" border="0" height="228" hspace="10" title="Der Fluch des Traumhauses in Nablus" />Herr Nasif sagt, sein jüngser Sohn Yusuf sei erst 15 Tage alt gewesen, als die Armee erstmals  kam.</p>
<p>&#8220;Yusuf ist nun sechs Jahre alt, sein ganzes bisheriges Leben hindurch ist dies nun immer wieder geschehen. Sie waren gerade erst vor zwei Tagen wieder hier.&#8221;</p>
<p>Nablus hat eine Geschichte der Militanz. In der Vergangenheit kamen einige der Bombenattentäter, die israelische Zivilisten ermordet hatten aus Nablus. Obwohl die Angriffe in den vergangenen Jahren zahlenmäßig drastisch zurück gegangen sind, bedeute dies nicht, dass sie nicht mehr geplant würden, so das Argument des israelischen Militärs. Daraus ziehen sie die Rechtfertigung für die anhaltenden Einmärsche in die Stadt.</p>
<p>Abdul-Latif Nasif ist aufgebracht darüber, dass seine Familie darunter zu leiden hat. &#8220;Wenn ich den Soldaten sage, sie sollen uns in Ruhe lassen, antworten sie ich solle den Menschen sagen, sie sollten aufhören Bombenanschläge in Israel zu planen. Aber ich entgegne, das dies nichts mit mir zu tun hat. Ich habe dem Staat Israel kein Unrecht getan. Wir haben das nicht verdient.&#8221;</p>
<p>Herr Nasif berichtet, er habe Beschwerdebriefe an die Büros israelischer Politiker geschickt, doch nie eine Antwort erhalten.</p>
<p>Er sagt, er habe auch dem verstorbenen Präsidenten Yasser Arafat gechrieben, ihn um Hilfe gebeten und sich über die erlittenen Schäden an seinem Haus durch die Hand der Soldaten beschwert. Dieser hatte ihm daraufhin einen Scheck über 150 $ für die Reparaturen zukommen lassen.</p>
<p>Das isrealische Militär äußerte in Bezug auf die Nutzung von Herrn Nasif`s Haus während der Einmärsche, es könne die Strategien seiner Operationen nicht kommentieren.</p>
<p>Der Friedensprozess wurde im November wieder aufgenommen, doch Herr Nasif sagt, er habe keine Veränderung in der Häufigkeit der Überfälle durch die Armee festgestellt. Er sagt, das Auftauchen israelischer Truppen sei jederzeit zu befürchten.</p>
<p>Quelle: BBC NEWS</p>
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		<title>Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 16:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbesetzung]]></category>
		<category><![CDATA[israelische Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Marda]]></category>
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		<category><![CDATA[Westjordanland]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag besetzten israelische Soldaten ein palästinensisches Haus im Dorf Marda nahe Nablus. Die Soldaten waren gegen 1 Uhr nachts in das Haus Chazi Zaki Kuffashs, eines 72-jährigen Mannes eingedrungen. Er lebt mit seiner Familie im Erdgeschoss des halbfertigen dreistöckigen Gebäudes. Die Armee war mit rund 40 Soldaten und drei Militärfahrzeugen eingetroffen. Sie durchsuchten sein Haus mehrere Male und verblieben dann auf dessen Dach, das der höchste Punkt in dem Dorf ist. Sie hissten Flaggen ihrer militärischen Einheit und die Nationalflagge Israels an der Front des Hauses.
Sie sagten Herrn Chazi, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/_MG_6326.jpg" alt="besetztes Haus in Marda" vspace="10" width="181" align="left" border="0" height="273" hspace="10" title="Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda" /><img src="http://www.ism-germany.net/wp-content/bilder/ism.jpg" width="53" height="17" class="ohne" title="Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda" alt="ism Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda" />Am Dienstag besetzten israelische Soldaten ein palästinensisches Haus im Dorf Marda nahe Nablus. Die Soldaten waren gegen 1 Uhr nachts in das Haus Chazi Zaki Kuffashs, eines 72-jährigen Mannes eingedrungen. Er lebt mit seiner Familie im Erdgeschoss des halbfertigen dreistöckigen Gebäudes. Die Armee war mit rund 40 Soldaten und drei Militärfahrzeugen eingetroffen. Sie durchsuchten sein Haus mehrere Male und verblieben dann auf dessen Dach, das der höchste Punkt in dem Dorf ist. Sie hissten Flaggen ihrer militärischen Einheit und die Nationalflagge Israels an der Front des Hauses.</p>
<p>Sie sagten Herrn Chazi, dass sie sich einige Tage in seinem Haus einquartieren würden, und dass die Familie frei wäre in dem Haus ein und aus zu gehen, jedoch sonst niemand das Haus betreten dürfe. Sie beschlagnahmten dann die Mobiltelefone der Familienmitglieder.<span id="more-365"></span></p>
<p><img src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/_MG_6301.jpg" alt="Israelische Soldaten auf dem besetzten Hausdach" vspace="10" align="left" border="0" hspace="10" title="Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda" />Die Armee schloss auch das Tor am Dorfeingang in der Zeit von 7 bis 10 Uhr am Morgen. Die Menschen konnten das Dorf weder betreten noch verlassen, sie mussten drei Stunden warten, bevor sie ihren Weg zur Arbeit fortsetzen konnten.</p>
<p>Als sich am Morgen Nachbarn dem Haus näherten, begannen die Soldaten Schallgranaten zu werfen und Schüsse in die Luft abzugeben. Sie traten die Frauen und schmissen Tränengaskanister in das Nachbarhaus, in welchem sich acht Kinder im Alter von 1 bis 13 Jahren befanden, die sich gerade für den Schulweg bereit machten.</p>
<p>Die Armee schaltete den Strom ab und das gesamte Dorf musste bis um sechs Uhr abends ohne Elektrizität auskommen. Militärjeeps fuhren den ganzen Tag hindurch durch das Dorf und Soldaten patrouillierten die Straßen. Ein 64-jähriger Mann wurde festgenommen, weil er grundlos durch die Straßen ging. Soldaten brachten ihn dafür zu einer nahegelegenen Militärbase, später wurde er wieder frei gelassen.</p>
<p><img src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/_MG_6307.jpg" alt="Israelische Soldaten patrouillieren durch das Dorf" vspace="10" align="left" border="0" hspace="10" title="Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda" /></p>
<p>Als gegen 10:30 Uhr internationale Menschenrechtsbeobachter eintrafen, versammelte sich mit diesen zusammen eine Menschenmenge vor dem besetzten Haus. Die Soldaten brüllten, sie sollten sich entfernen und warfen ohne vorherige Warnung Schallgranaten in die Menschenmenge. Dann gingen sie auf die Straßen und bedrohten Einwohner mit ihren Waffen, schossen in die Luft und schrien die Leute an, sie sollten sich verziehen. Eine halbe Stunde später trafen drei weitere Militärfahrzeuge an dem besetzten Haus ein.</p>
<p>Im Verlauf des Tages schossen Soldaten mit Schallgranaten, &#8220;Gummigeschossen&#8221; und scharfer Munition auf Kinder, die als Antwort darauf Steine warfen. Den ganzen Tag hindurch mussten die Bewohner Mardas zusehen, wie Soldaten des IOF (Israeli Occupation Forces) in ihr Dorf eindrangen, herumschossen und ihre Kinder jagten. Soweit bislang bekannt ist, wurde niemand verletzt.</p>
<p>Gegen 19:30, nach einer Patrouille durch das Dorf, kamen die Soldaten mit drei jungen Männern zum besetzten Haus zurück, die sie beschuldigten, Steine geworfen zu haben. Etwas später nahmen sie einen vierten Jugendlichen fest, der in der Nähe des Hauses entlang ging. Die vier Festgenommenen sind Faraz Jammal Hofash (24), Tawffil Khuffash (24), Rafiq Khuffash (18) und Nassir Khuffash (17).</p>
<p><img src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/_MG_6339.jpg" alt="scharfe Munition" vspace="10" align="left" border="0" hspace="10" title="Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda" />Soldaten fesselten ihre Hände hinter dem Rücken und verbanden ihnen die Augen. Es war eine sehr kalte Nacht und die vier Jungs mussten zweieinhalb Stunden auf dem Boden vor dem Haus ausharren. Dann traf ein Armeefahrzeug ein und transportierte die Gefangenen zum Checkpoint Hawwara. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden sie nicht wieder freigelassen. Die Soldaten sagten, sie würden das Haus verlassen, wenn niemand auf der Hauptstraße neben dem Eingangstor Steine schmeissen würde.</p>
<p>Derzeit ist das Haus noch immer besetzt. Die Einwohner Mardas machen sich Sorgen über die Militärpräsenz in ihrem Dorf.</p>
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		<title>Militärische Aggression in Nablus</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 15:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das folgende Video wurde von ISM Aktivisten in Nablus gefilmt.


Beinahe jede Nacht wird die Stille, die sich am späten Abend über Nablus legt, vom Lärm israelischer Militärfahrzeuge, von deren Schüssen und Hämmern an Türen gestört. Nach Aktivisten des palästinensischen Widerstandes wird gesucht, unterstützt von ständig über Nablus fliegenden Aufklärungsdrohnen, die die Geräuschkulisse jeder Nacht bilden, bevor sie von dem höheren Geräuschpegel der militärischen Operationen übertönt werden. Das Video zeigt zu Beginn den nächtlichen Ausblick auf die Altstadt unter Militärinvasion.
Am nächsten frühen Morgen ist die Armee in die Ta&#8217;awun Strasse auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.ism-germany.net/wp-content/bilder/ism.jpg" class="ohne" width="53" height="17" title="Militärische Aggression in Nablus" alt="ism Militärische Aggression in Nablus" />Das folgende Video wurde von ISM Aktivisten in Nablus gefilmt.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/N5C5elrHKOo" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/N5C5elrHKOo" /></object></p>
<p><span id="more-297"></span></p>
<p>Beinahe jede Nacht wird die Stille, die sich am späten Abend über Nablus legt, vom Lärm israelischer Militärfahrzeuge, von deren Schüssen und Hämmern an Türen gestört. Nach Aktivisten des palästinensischen Widerstandes wird gesucht, unterstützt von ständig über Nablus fliegenden Aufklärungsdrohnen, die die Geräuschkulisse jeder Nacht bilden, bevor sie von dem höheren Geräuschpegel der militärischen Operationen übertönt werden. Das Video zeigt zu Beginn den nächtlichen Ausblick auf die Altstadt unter Militärinvasion.</p>
<p>Am nächsten frühen Morgen ist die Armee in die Ta&#8217;awun Strasse auf einer Anhöhe in Nablus eingefallen und in mehrere Häuser eingedrungen, die sie zum Teil über Stunden hinweg besetzt hielt. ISM Aktivisten haben sich mit Sanitätern dorthin begeben, um sie beim Zugang zu den Häusern und eventuellen Verletzten zu unterstützen und Schutz (als Internationale) zu bieten. Bei ihrer Ankunft begannen die Soldaten bereits abzuziehen, was dann nur noch dokumentiert werden konnte. Bis zum Abschluss ihres Abzuges wurde den Krankenwagen die Durchfahrt versperrt und der Zugang der Sanitäter zu den Häusern untersagt. Als man endlich die Häuser betreten konnte, war nur noch die Bestandsaufnahme der Schäden und die Zeugnisse der Geschädigten aufzunehmen übrig.</p>
<p>Laut deren Aussagen war die Armee bereits um 3 Uhr in der Frühe in einige Häuser eingedrungen, nachdem sie mit 10 &#8211; 15 Militärfahrzeugen die Gegend umzingelt hatten. In den Häusern befanden sich auch viele Kinder, was die israelischen Soldaten nicht davon abhielt zu schießen, und sogar Bomben (energy bombs) in die Häuser zu werfen. Dutzende der Jungen Männer aus der Nachbarschaft wurden alle in ein Haus zusammengebracht, das als Verhörzentrale genutzt wurde. Manche der Betroffenen berichteten, die Armee sei bereits zum dritten oder vierten Mal innerhalb eines Jahres in ihr Haus eingedrungen. Jedesmal wurden die Familien in Angst und Schrecken versetzt und ihre Einrichtungen demoliert. Viele der Betroffenen berichteten uns von Familienangehörigen, Brüdern, Söhnen, die von der israelischen Armee mitgenommen wurden, weil sie beschuldigt werden, im Widerstand aktiv zu sein.</p>
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		<title>Video: Hausbesetzung und Invasion ins Flüchtlingslager</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 15:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ISM-Aktivisten dokumentieren ihre Intervention bei einer Hausbesetzung durch israelische Soldaten und einem parallel stattfindenden Einmarsch ins gegenüber liegende Flüchtlingslager Balata. Englischsprachiges Video.

Hintergrund und Beschreibung der Vorgänge im Folgenden.

Eine Truppe von etwa 20 israelischen Soldaten besetzte eine palästinensische Wohnung, um diese aufgrund ihrer strategischen Lage mit Aussicht auf den Eingang zum Flüchtlingslager Balata als Scharfschützenposition zu nutzen. Die Familie mit mehreren Kindern durfte die Wohnung nicht verlassen und wurde gezwungen, in einem Zimmer auszuharren. Es ist in solchen Fällen üblich, die Familien in den Wohnungen unter Arrest zu stellen, zum einen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.ism-germany.net/wp-content/bilder/ism.jpg" class="ohne" width="53" height="17" title="Video: Hausbesetzung und Invasion ins Flüchtlingslager" alt="ism Video: Hausbesetzung und Invasion ins Flüchtlingslager" />ISM-Aktivisten dokumentieren ihre Intervention bei einer Hausbesetzung durch israelische Soldaten und einem parallel stattfindenden Einmarsch ins gegenüber liegende Flüchtlingslager Balata. Englischsprachiges Video.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/OM6bRypLY-g" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OM6bRypLY-g" /></object></p>
<p>Hintergrund und Beschreibung der Vorgänge im Folgenden.</p>
<p><span id="more-296"></span></p>
<p>Eine Truppe von etwa 20 israelischen Soldaten besetzte eine palästinensische Wohnung, um diese aufgrund ihrer strategischen Lage mit Aussicht auf den Eingang zum Flüchtlingslager Balata als Scharfschützenposition zu nutzen. Die Familie mit mehreren Kindern durfte die Wohnung nicht verlassen und wurde gezwungen, in einem Zimmer auszuharren. Es ist in solchen Fällen üblich, die Familien in den Wohnungen unter Arrest zu stellen, zum einen um die Tarnung aufrecht zu erhalten, zum anderen als Schutz vor Angriffen.</p>
<p>Als die ISM-Aktivisten eintrafen, hielten die Soldaten die Familie bereits seit fast 24 Stunden gefangen. Die Aktivisten redeten auf die Soldaten ein, die Familie sehen zu dürfen uns sich von deren Wohlergehen zu überzeugen. Nach einiger Zeit wurde ihnen dies gestattet mit der Bedingung, dass sie sich daraufhin zurückziehen. Die Aktivisten gaben nicht auf, die Soldaten zum Abzug zu überreden. Nach etwa einer Stunde fuhren zwei Armeetransporter vor und die Soldaten wurden abtransportiert. Die Präsenz der internationalen Aktivisten und die damit verbundene Aufmerksamkeit auf die besetzte Wohnung hatten die Tarnung der Soldaten auffliegen lassen, die bei einer solchen Operation notwendig ist.</p>
<p>Während des Abzugs der Soldaten wurden die Aktivisten auf eine Militärpräsenz am Eingang zum Flüchtlingslager Balata aufmerksam. Das Flüchtlingslager ist regelmäßig Ziel israelischer Militäroperationen, wobei oft Menschen verhaftet und verletzt, manchmal auch (gezielt) getötet werden. Um die Aktivitäten der Soldaten dort zu dokumentieren, und vielleicht auch mit ihrer Präsenz abzuschrecken, begaben sich die Aktivisten zu dem Flüchtlingslager. Eine Menge jugendlicher Palästinenser hatte sich auf der einen Seite versammelt, Steine flogen in Richtung der israelischen Armeejeeps. Von Seiten der israelischen Armee fielen einige Schüsse und Drohgebärden. Die Jeeps fuhren immer wieder an in Richtung der Menge Jugendlicher, mit gerausgehaltenen Waffen. In dieser Nacht jedoch zogen die Soldaten auch hier ziemlich schnell ab, vermutlich weil sie realisierten, dass sie von Aussenstehenden gefilmt wurden.</p>
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		<title>Soldaten besetzen Hausdach in Hebron</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2007/11/02/soldaten-besetzen-hausdach-in-hebron</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 20:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbesetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Hebron Region]]></category>
		<category><![CDATA[TIPH]]></category>
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		<category><![CDATA[Willkür]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern um ein Uhr Nachmittags, besetzten sechs israelische Soldaten das Hausdach der Familie Ewawy in der Altstadt von Hebron. Zu der Zeit war lediglich ein 14-jähriges Mädchen anwesend, die gerade erst von der Schule zurückgekehrt war. Nachbarn der Familie hörten die Hilfeschreie des Mädchens und riefen internationale Menschenrechtsbeobachter (HRW) um Hilfe. Daraufhin kamen acht HRW auf das Dach der Familie und begannen die Soldaten zu fotografieren und zu filmen. Die Soldaten wurden mehrmals nach dem Grund ihres Aufenthalts gefragt, weigerten sich aber zu antworten. Die HRW erinnerten die Soldaten daran, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/Nov12007%20001.jpg" width="250" align="left" height="187" title="Soldaten besetzen Hausdach in Hebron" alt="Nov12007%20001 Soldaten besetzen Hausdach in Hebron" /><img src="http://www.ism-germany.net/wp-content/bilder/ism.jpg" width="53" height="17" title="Soldaten besetzen Hausdach in Hebron" alt="ism Soldaten besetzen Hausdach in Hebron" />Gestern um ein Uhr Nachmittags, besetzten sechs israelische Soldaten das Hausdach der Familie Ewawy in der Altstadt von Hebron. Zu der Zeit war lediglich ein 14-jähriges Mädchen anwesend, die gerade erst von der Schule zurückgekehrt war. Nachbarn der Familie hörten die Hilfeschreie des Mädchens und riefen internationale Menschenrechtsbeobachter (HRW) um Hilfe. Daraufhin kamen acht HRW auf das Dach der Familie und begannen die Soldaten zu fotografieren und zu filmen. Die Soldaten wurden mehrmals nach dem Grund ihres Aufenthalts gefragt, weigerten sich aber zu antworten. Die HRW erinnerten die Soldaten daran, dass sie sich hier auf dem Hausdach einer palästinensischen Familie befänden und, dass sie dazu keinerlei Recht hätten.<span id="more-49"></span></p>
<p>Nachdem die Soldaten weiterhin alle Aufforderungen ignorierten, fragten die HRW das regionale Koordinierungsbüro (DCO) der israelischen Armee in Hebron telefonisch nach dem Grund dieser Militärpräsenz, welches mit „Sicherheitsgründen“ antwortete. Solche Hausbesetzungen finden durchschnittlich einmal pro Woche in Hebron statt. In den meisten Fällen werden von der Armee „Sicherheitsgründe“ vorgeben.</p>
<p><img src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/Nov12007%20003.jpg" title="Soldaten besetzen Hausdach in Hebron" alt="Nov12007%20003 Soldaten besetzen Hausdach in Hebron" /></p>
<p>Als HRW die DCO darum baten der Familie zu helfen, da diese sich vor der unnötigen Präsenz bewaffneter Männer auf ihrem Dach fürchteten, lehnte die DCO jegliche Hilfe ab.<br />
Mehrmals riefen Nachbarn und HRW, TIPH (Temporary International Presence in Hebron) an, doch auch diese weigerten sich Untersuchungen aufzunehmen. TIPH ist einer, von der UNO und mit der Zustimmung Israels gegründete, Organisation welche die Aufgabe hat „zu helfen, Stabilität und eine angemessene Umwelt zur Steigerung des Wohlbefindens von Palästinensern in Hebron, zu fördern.“</p>
<p>Die Soldaten blieben drei Stunden auf dem Dach, kündigten aber gegenüber den HRW an, dass „mehr Soldaten in zwei Stunden kommen werden“ und forderten sie auf diese hier zu warten.</p>
<p>Erst kürzlich wurde das selbe Haus von jugendliche Siedlern mit Steinen und Eiern beworfen.</p>
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