<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>International Solidarity Movement Germany &#187; israelische Armee</title>
	<atom:link href="http://www.ism-germany.net/tag/israelische-armee/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.ism-germany.net</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 13:14:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Video zeigt Exekution von Mavi Marmara-Aktivist</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2010/06/13/video-zeigt-exekution-von-mavi-marmaraaktivist</link>
		<comments>http://www.ism-germany.net/2010/06/13/video-zeigt-exekution-von-mavi-marmaraaktivist#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 14:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unter Belagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Free Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Freedom Flotille]]></category>
		<category><![CDATA[Furkan Dogan]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Gazastreifen]]></category>
		<category><![CDATA[israelische Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Mavi Marmara]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelmeer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ism-germany.net/?p=1595</guid>
		<description><![CDATA[Ein durch die türkische Nachrichtenagentur Cihan veröffentlichtes Video zeigt wie israelische Soldaten auf eine am Boden liegende Person eintreten und sie anschließend erschießen. Bei dem Opfer soll es sich um den türkisch-amerikanischen Schüler Furkan Dogan handeln, der am 31. Mai 2010 an Bord der Mavi Marmara von israelischen Soldaten getötet wurde.
Die Aufnahmen, die Teil eines bereits vergangene Woche veröffentlichten Videos sind, zeigen wie zwei israelische Soldaten mehrmals auf eine Person einschlagen und eintreten, bis schließlich einer der Soldaten sein Gewehr auf den Verwundeten anlegt und mehrmals abdrückt.
Bei dem Opfer soll ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein durch die türkische Nachrichtenagentur Cihan veröffentlichtes Video zeigt wie israelische Soldaten auf eine am Boden liegende Person eintreten und sie anschließend erschießen. Bei dem Opfer soll es sich um den türkisch-amerikanischen Schüler Furkan Dogan handeln, der am 31. Mai 2010 an Bord der Mavi Marmara von israelischen Soldaten getötet wurde.</strong><span id="more-1595"></span></p>
<p>Die Aufnahmen, die Teil eines<a href="http://www.ism-germany.net/2010/06/06/video-zeigt-beginn-des-israelischen-angriffes-auf-die-mavi-marmara" target="_blank"> bereits vergangene Woche veröffentlichten Videos</a> sind, zeigen wie zwei israelische Soldaten mehrmals auf eine Person einschlagen und eintreten, bis schließlich einer der Soldaten sein Gewehr auf den Verwundeten anlegt und mehrmals abdrückt.</p>
<p>Bei dem Opfer soll es sich laut der türkischen Nachrichtenagentur Cihan und mehreren anderen Medien um den 19-jährigen Schüler Furkan Dogan handeln. Der Sohne eines Universitätsprofessors besaß die doppelte amerikanisch-türkisch Staatsbügerschaft. Die Autopsie seiner Leiche ergab, dass er durch fünf Schüsse, die ihn aus kurzer Entfernung ins Gesicht, den Rücken, den Hinterkopf, das Bein und den Fuß trafen, starb <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('a/habertaraf.com');" href="http://habertaraf.com/fotogaleri/resim.php?id=28848&amp;cat=2317&amp;page=1" target="_blank"><em>(Bildergalerie zu Furkan Dorgan)</em></a>.</p>
<p>Die israelische Armee hat fast alle Aufnahmen des Überfalls auf Menschenrechtsaktivisten an Bord des türkischen Hilfsschiffes Mavi Marmara konfisziert. Nur wenige Journalisten schafften es Bild- und Videomaterial an israelischen Behörden vorbei in ihre Heimatländer zu schmuggeln. Bei dem Angriff vom 31. Mai 2010 waren neun Menschen getötet und dutzende verletzt worden.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/RlElXOJV4CA" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RlElXOJV4CA" /></object></p>
<p><em>Text: Fabian Köhler (ISM)</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ism-germany.net/2010/06/13/video-zeigt-exekution-von-mavi-marmaraaktivist/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Israelische Armee tötet bis zu 19 Menschenrechtsaktivisten</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2010/06/01/israelische-armee-ttet-19-menschenrechtsaktivisten</link>
		<comments>http://www.ism-germany.net/2010/06/01/israelische-armee-ttet-19-menschenrechtsaktivisten#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 23:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand & Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Free Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Gazastreifen]]></category>
		<category><![CDATA[israelische Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Marine]]></category>
		<category><![CDATA[Mensc]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechtsaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechtsbeobachter]]></category>
		<category><![CDATA[Unter Belagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltweit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ism-germany.net/?p=1295</guid>
		<description><![CDATA[

Am Montagmorgen griffen Spezialeinheiten der israelischen Armee Schiffe von Menschenrechtsaktivisten, die sich auf dem Weg zum belagerten Gazastreifen befanden, an, töteten bis zu 19 von ihnen und verletzten weitere 50 schwer.
Obwohl es sich in internationale Gewässer befand, wurde das türkische Schiff Mavi Marmara mit hunderten Aktivisten an Bord wurde gegen 3.30 Uhr mit Schnellboten und Hubschraubern angegriffen. Auf den Live-Videoübertragungen vom Schiff waren dutzende israelische Soldaten zu sehen, die mit brutaler Gewalt gegen die unbewaffneten Männer und Frauen vorgingen.
Unter den auf dem Schiff anwesenden Aktivisten befanden sich politische Vertreter zahlreicher ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1305" title="israeli-soldier-flotilla" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/israeli-soldier-flotilla.jpeg" alt=" Israelische Armee tötet bis zu 19 Menschenrechtsaktivisten" width="363" height="242" /></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Am Montagmorgen griffen Spezialeinheiten der israelischen Armee Schiffe von Menschenrechtsaktivisten, die sich auf dem Weg zum belagerten Gazastreifen befanden, an, töteten bis zu 19 von ihnen und verletzten weitere 50 schwer.</p>
<p>Obwohl es sich in internationale Gewässer befand, wurde das türkische Schiff Mavi Marmara mit hunderten Aktivisten an Bord wurde gegen 3.30 Uhr mit Schnellboten und Hubschraubern angegriffen. Auf den Live-Videoübertragungen vom Schiff waren dutzende israelische Soldaten zu sehen, die mit brutaler Gewalt gegen die unbewaffneten Männer und Frauen vorgingen.<span id="more-1295"></span></p>
<p>Unter den auf dem Schiff anwesenden Aktivisten befanden sich politische Vertreter zahlreicher Staaten, wie die Bundestagabgeordneten Inge Höger und Annette Groth, sowie der ehemalige Bundestagsabgeordnete Norman Peach; außerdem die irische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Corrigan Maguire, der schwedische Autor Henning Mankel, zahlreiche Journalisten, Ärzte und Menschen aus aller Welt.</p>
<p>Die Flotille „Free Gaza“ bestand aus sechs Schiffen und ca. 700 Menschen aus aller Welt, die sich zum Ziel gesetzt hatten, die israelische Belagerung des Gazastreifen zu durchbrechen und mehrere Tonnen Hilfsgüter zu den Menschen des Küstenstreifens zu bringen. Die 10.000 Tonnen Hilfsgüter umfassten Waren wie Fertighäuser und Spielplätze, Zement, medizinische Geräte, Kleidung und Nahrung.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/pn-l_JltCB4" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pn-l_JltCB4" /></object></p>
<p>Für Informationen aus erster Hand, stehen folgende Personen bereit:</p>
<p>* Kevin Clark, Free Gaza Movement/Midwest: FGMinchicago @aol.com, cell 312-259-4380</p>
<p>* Fatima Mohammadi, an Bord der Gaza Freedom Flotille: Satelliten-Telefon: +8821636619168; email: fatmoh@gmail.com</p>
<p>* Huwaida Arraf an Bord der Challenger: 0088 216 5207 2093</p>
<p>* Ewa Jasciewica an Bord der Challenger: 0088 163 184 7926</p>
<p>* Bianca Shana’a, Free Gaza Movement, Paris: 00336 63 59 20 28</p>
<p>* Greta Berlin, Free Gaza Movement: 00 357 99 18 72 75</p>
<p>* Mary Hughes: 00 357 96 38 38 09</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ism-germany.net/2010/06/01/israelische-armee-ttet-19-menschenrechtsaktivisten/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Israelische Armee spricht von Zunahme der Siedlergewalt</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2008/10/03/israelische-armee-spricht-von-zunahme-der-siedlergewalt</link>
		<comments>http://www.ism-germany.net/2008/10/03/israelische-armee-spricht-von-zunahme-der-siedlergewalt#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 14:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weg zur Apartheid]]></category>
		<category><![CDATA[israelische Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Kufr Qadum]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlergewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Westjordanland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ism-germany.net/?p=896</guid>
		<description><![CDATA[Wie ein Vertreter der israelischen Armee am Donnerstag bekannt gab, haben Übergriffe israelischer Siedler auf palästinensische Zivilisten stark zugenommen. „Früher haben nur ein paar Dutzend an solchen Aktionen teilgenommen, heute sind es Hunderte,“ sagte Generalmajor Gadi Shamni gegenüber der israelischen Tagezeitung Haaretz. 
Die Angriffe hätten, so Shamni, nicht nur sporadischen Charakter einiger Einzeltäter, sondern seien „konspirative Aktionen“, deren Ziel auch immer öfter die israelische Armee werde.
Angaben der Vereinten Nationen zufolge haben sich gewalttätige Übergriffe von Siedlern im Jahr 2008 verdoppelt. Allein in den ersten sechs Monaten dokumentierte die Organisation 222 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ein Vertreter der israelischen Armee am Donnerstag bekannt gab, haben Übergriffe israelischer Siedler auf palästinensische Zivilisten stark zugenommen. „Früher haben nur ein paar Dutzend an solchen Aktionen teilgenommen, heute sind es Hunderte,“ sagte Generalmajor Gadi Shamni gegenüber der israelischen Tagezeitung Haaretz. <span id="more-896"></span></p>
<p>Die Angriffe hätten, so Shamni, nicht nur sporadischen Charakter einiger Einzeltäter, sondern seien „konspirative Aktionen“, deren Ziel auch immer öfter die israelische Armee werde.</p>
<p>Angaben der Vereinten Nationen zufolge haben sich gewalttätige Übergriffe von Siedlern im Jahr 2008 verdoppelt. Allein in den ersten sechs Monaten dokumentierte die Organisation 222 Fälle von Siedlergewalt. Zuletzt griffen am Donnerstag israelische Siedler das palästinensische Dorf Kufr Qaddum an und steckten Olivenhaine in Brand.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ism-germany.net/2008/10/03/israelische-armee-spricht-von-zunahme-der-siedlergewalt/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Fluch des Traumhauses in Nablus</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2008/03/24/der-fluch-des-traumhauses-in-nablus</link>
		<comments>http://www.ism-germany.net/2008/03/24/der-fluch-des-traumhauses-in-nablus#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 11:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen & Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Einmarsch]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbesetzung]]></category>
		<category><![CDATA[israelische Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Nablus]]></category>
		<category><![CDATA[Nablus Region]]></category>
		<category><![CDATA[Westjordanland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ism-germany.net/2008/03/24/der-fluch-des-traumhauses-in-nablus/</guid>
		<description><![CDATA[Vor sechs Jahren bauten Abdul-Latif Nasif und seine zwei Brüder ihr Familienhaus auf einem der Hügel, von dem aus man die Stadt Nablus im Westjordanland überblicken kann. Es bietet eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Gebiete &#8211; doch gerade dies war sein Fluch.
&#8220;Es ist einfach nicht mehr mein Haus,&#8221; sagt der 47-jährige palästinensische Bankmanager, &#8220;es könnte genau so gut der israelischen Armee gehören.&#8221;
Weniger als einen Monat nach Fertigstellung des Hauses, so Herr Nasif, hatten israelische Truppen an die Türe gehämmert und mit Hunden und Waffen das Haus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/44508000/jpg/_44508432_house203.jpg" alt="Abdul-Latif Nasif`s Haus in Nablus" vspace="10" width="303" align="left" border="0" height="228" hspace="10" title="Der Fluch des Traumhauses in Nablus" />Vor sechs Jahren bauten Abdul-Latif Nasif und seine zwei Brüder ihr Familienhaus auf einem der Hügel, von dem aus man die Stadt Nablus im Westjordanland überblicken kann. Es bietet eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Gebiete &#8211; doch gerade dies war sein Fluch.</p>
<p>&#8220;Es ist einfach nicht mehr mein Haus,&#8221; sagt der 47-jährige palästinensische Bankmanager, &#8220;es könnte genau so gut der israelischen Armee gehören.&#8221;<span id="more-395"></span></p>
<p>Weniger als einen Monat nach Fertigstellung des Hauses, so Herr Nasif, hatten israelische Truppen an die Türe gehämmert und mit Hunden und Waffen das Haus gestürmt. Die Familie musste sich in einem Raum zusammen finden. Er sagt, sie übernahmen die Kontrolle über die oberen Stockwerke des Hauses uns nutzten diese als Basislager und Observationsposten während ihrer Einmärsche in Nablus.</p>
<p>&#8220;Sie befestigten Landkarten an den Wänden meines Wohnzimmers und brachten Computer, um es in einen Kontrollraum umzufunktionieren.&#8221; Sie blieben über eine Woche. Herr Nasif sagt, es war eine große Erleichterung für seine Familie, als die Armee endlich abzog, doch die Freude war nur von kurzer Dauer.</p>
<p><strong>Veröffentlichung in Zeitschrift</strong></p>
<p><img src="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/44508000/jpg/_44508434_interior_withtroops203.jpg" alt="Besetzung des Hauses durch Soldaten" vspace="10" width="303" align="left" border="0" height="228" hspace="10" title="Der Fluch des Traumhauses in Nablus" />Innerhalb der letzten sechs Jahre unternahm die israelische Armee häufig Einmärsche in die Stadt, um Militante festzunehmen und zu ermorden. Häufig wenn sie dies tun, kehren sie zu Herrn Nasif`s Haus zurück und hämmern wieder an der Tür. &#8220;Sie kommen wann immer sie wollen, am Morgen oder mitten in der Nacht. Das macht uns Angst. Mal bleiben sie eine Nacht, manchmal auch wochenlang.&#8221;</p>
<p>&#8220;Sie gebrauchen was sie wollen. Sie haben mein Bett benutzt, die Betten meiner Kinder, die Bäder, das Gas, Strom, alles.&#8221;</p>
<p>Einmal machten sie von sich Fotographien, wie sich in Herr Nasif`s Wohnzimmer kampierten und schickten die Bilder an eine israelische Zeitschrift. Als sie das nächste Mal in Nablus einfielen, brachten sie ihm eine Kopie der Zeitschrift mit.</p>
<p>22 Familienmitglieder leben insgesamt in dem Haus, einschließlich seiner fünf Kinder und der 73-jährigen Mutter. &#8220;Ich weiss nicht was ich noch machen soll, mit wem reden, oder wohin ich meine Familie bringen soll. Meine Brüder und ich haben all unser Geld in den Bau dieses Hauses gesteckt, doch wir sind hier nicht sicher.&#8221;</p>
<p><strong>Militante Geschichte</strong></p>
<p><img src="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/44508000/jpg/_44508431_nasif_son203.jpg" alt="Abdul-Latif Nasif mit seinem Sohn" vspace="10" width="303" align="left" border="0" height="228" hspace="10" title="Der Fluch des Traumhauses in Nablus" />Herr Nasif sagt, sein jüngser Sohn Yusuf sei erst 15 Tage alt gewesen, als die Armee erstmals  kam.</p>
<p>&#8220;Yusuf ist nun sechs Jahre alt, sein ganzes bisheriges Leben hindurch ist dies nun immer wieder geschehen. Sie waren gerade erst vor zwei Tagen wieder hier.&#8221;</p>
<p>Nablus hat eine Geschichte der Militanz. In der Vergangenheit kamen einige der Bombenattentäter, die israelische Zivilisten ermordet hatten aus Nablus. Obwohl die Angriffe in den vergangenen Jahren zahlenmäßig drastisch zurück gegangen sind, bedeute dies nicht, dass sie nicht mehr geplant würden, so das Argument des israelischen Militärs. Daraus ziehen sie die Rechtfertigung für die anhaltenden Einmärsche in die Stadt.</p>
<p>Abdul-Latif Nasif ist aufgebracht darüber, dass seine Familie darunter zu leiden hat. &#8220;Wenn ich den Soldaten sage, sie sollen uns in Ruhe lassen, antworten sie ich solle den Menschen sagen, sie sollten aufhören Bombenanschläge in Israel zu planen. Aber ich entgegne, das dies nichts mit mir zu tun hat. Ich habe dem Staat Israel kein Unrecht getan. Wir haben das nicht verdient.&#8221;</p>
<p>Herr Nasif berichtet, er habe Beschwerdebriefe an die Büros israelischer Politiker geschickt, doch nie eine Antwort erhalten.</p>
<p>Er sagt, er habe auch dem verstorbenen Präsidenten Yasser Arafat gechrieben, ihn um Hilfe gebeten und sich über die erlittenen Schäden an seinem Haus durch die Hand der Soldaten beschwert. Dieser hatte ihm daraufhin einen Scheck über 150 $ für die Reparaturen zukommen lassen.</p>
<p>Das isrealische Militär äußerte in Bezug auf die Nutzung von Herrn Nasif`s Haus während der Einmärsche, es könne die Strategien seiner Operationen nicht kommentieren.</p>
<p>Der Friedensprozess wurde im November wieder aufgenommen, doch Herr Nasif sagt, er habe keine Veränderung in der Häufigkeit der Überfälle durch die Armee festgestellt. Er sagt, das Auftauchen israelischer Truppen sei jederzeit zu befürchten.</p>
<p>Quelle: BBC NEWS</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ism-germany.net/2008/03/24/der-fluch-des-traumhauses-in-nablus/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2008/03/14/israelische-soldaten-besetzen-haus-in-marda</link>
		<comments>http://www.ism-germany.net/2008/03/14/israelische-soldaten-besetzen-haus-in-marda#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 16:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbesetzung]]></category>
		<category><![CDATA[israelische Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Marda]]></category>
		<category><![CDATA[Nablus Region]]></category>
		<category><![CDATA[Westjordanland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ism-germany.net/2008/03/14/israelische-soldaten-besetzen-haus-in-marda/</guid>
		<description><![CDATA[Am Dienstag besetzten israelische Soldaten ein palästinensisches Haus im Dorf Marda nahe Nablus. Die Soldaten waren gegen 1 Uhr nachts in das Haus Chazi Zaki Kuffashs, eines 72-jährigen Mannes eingedrungen. Er lebt mit seiner Familie im Erdgeschoss des halbfertigen dreistöckigen Gebäudes. Die Armee war mit rund 40 Soldaten und drei Militärfahrzeugen eingetroffen. Sie durchsuchten sein Haus mehrere Male und verblieben dann auf dessen Dach, das der höchste Punkt in dem Dorf ist. Sie hissten Flaggen ihrer militärischen Einheit und die Nationalflagge Israels an der Front des Hauses.
Sie sagten Herrn Chazi, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/_MG_6326.jpg" alt="besetztes Haus in Marda" vspace="10" width="181" align="left" border="0" height="273" hspace="10" title="Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda" /><img src="http://www.ism-germany.net/wp-content/bilder/ism.jpg" width="53" height="17" class="ohne" title="Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda" alt="ism Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda" />Am Dienstag besetzten israelische Soldaten ein palästinensisches Haus im Dorf Marda nahe Nablus. Die Soldaten waren gegen 1 Uhr nachts in das Haus Chazi Zaki Kuffashs, eines 72-jährigen Mannes eingedrungen. Er lebt mit seiner Familie im Erdgeschoss des halbfertigen dreistöckigen Gebäudes. Die Armee war mit rund 40 Soldaten und drei Militärfahrzeugen eingetroffen. Sie durchsuchten sein Haus mehrere Male und verblieben dann auf dessen Dach, das der höchste Punkt in dem Dorf ist. Sie hissten Flaggen ihrer militärischen Einheit und die Nationalflagge Israels an der Front des Hauses.</p>
<p>Sie sagten Herrn Chazi, dass sie sich einige Tage in seinem Haus einquartieren würden, und dass die Familie frei wäre in dem Haus ein und aus zu gehen, jedoch sonst niemand das Haus betreten dürfe. Sie beschlagnahmten dann die Mobiltelefone der Familienmitglieder.<span id="more-365"></span></p>
<p><img src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/_MG_6301.jpg" alt="Israelische Soldaten auf dem besetzten Hausdach" vspace="10" align="left" border="0" hspace="10" title="Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda" />Die Armee schloss auch das Tor am Dorfeingang in der Zeit von 7 bis 10 Uhr am Morgen. Die Menschen konnten das Dorf weder betreten noch verlassen, sie mussten drei Stunden warten, bevor sie ihren Weg zur Arbeit fortsetzen konnten.</p>
<p>Als sich am Morgen Nachbarn dem Haus näherten, begannen die Soldaten Schallgranaten zu werfen und Schüsse in die Luft abzugeben. Sie traten die Frauen und schmissen Tränengaskanister in das Nachbarhaus, in welchem sich acht Kinder im Alter von 1 bis 13 Jahren befanden, die sich gerade für den Schulweg bereit machten.</p>
<p>Die Armee schaltete den Strom ab und das gesamte Dorf musste bis um sechs Uhr abends ohne Elektrizität auskommen. Militärjeeps fuhren den ganzen Tag hindurch durch das Dorf und Soldaten patrouillierten die Straßen. Ein 64-jähriger Mann wurde festgenommen, weil er grundlos durch die Straßen ging. Soldaten brachten ihn dafür zu einer nahegelegenen Militärbase, später wurde er wieder frei gelassen.</p>
<p><img src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/_MG_6307.jpg" alt="Israelische Soldaten patrouillieren durch das Dorf" vspace="10" align="left" border="0" hspace="10" title="Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda" /></p>
<p>Als gegen 10:30 Uhr internationale Menschenrechtsbeobachter eintrafen, versammelte sich mit diesen zusammen eine Menschenmenge vor dem besetzten Haus. Die Soldaten brüllten, sie sollten sich entfernen und warfen ohne vorherige Warnung Schallgranaten in die Menschenmenge. Dann gingen sie auf die Straßen und bedrohten Einwohner mit ihren Waffen, schossen in die Luft und schrien die Leute an, sie sollten sich verziehen. Eine halbe Stunde später trafen drei weitere Militärfahrzeuge an dem besetzten Haus ein.</p>
<p>Im Verlauf des Tages schossen Soldaten mit Schallgranaten, &#8220;Gummigeschossen&#8221; und scharfer Munition auf Kinder, die als Antwort darauf Steine warfen. Den ganzen Tag hindurch mussten die Bewohner Mardas zusehen, wie Soldaten des IOF (Israeli Occupation Forces) in ihr Dorf eindrangen, herumschossen und ihre Kinder jagten. Soweit bislang bekannt ist, wurde niemand verletzt.</p>
<p>Gegen 19:30, nach einer Patrouille durch das Dorf, kamen die Soldaten mit drei jungen Männern zum besetzten Haus zurück, die sie beschuldigten, Steine geworfen zu haben. Etwas später nahmen sie einen vierten Jugendlichen fest, der in der Nähe des Hauses entlang ging. Die vier Festgenommenen sind Faraz Jammal Hofash (24), Tawffil Khuffash (24), Rafiq Khuffash (18) und Nassir Khuffash (17).</p>
<p><img src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/_MG_6339.jpg" alt="scharfe Munition" vspace="10" align="left" border="0" hspace="10" title="Israelische Soldaten besetzen palästinensisches Haus in Marda" />Soldaten fesselten ihre Hände hinter dem Rücken und verbanden ihnen die Augen. Es war eine sehr kalte Nacht und die vier Jungs mussten zweieinhalb Stunden auf dem Boden vor dem Haus ausharren. Dann traf ein Armeefahrzeug ein und transportierte die Gefangenen zum Checkpoint Hawwara. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden sie nicht wieder freigelassen. Die Soldaten sagten, sie würden das Haus verlassen, wenn niemand auf der Hauptstraße neben dem Eingangstor Steine schmeissen würde.</p>
<p>Derzeit ist das Haus noch immer besetzt. Die Einwohner Mardas machen sich Sorgen über die Militärpräsenz in ihrem Dorf.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ism-germany.net/2008/03/14/israelische-soldaten-besetzen-haus-in-marda/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Proteste gegen Schließung von Wohlfahrtsverbänden</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2008/03/12/proteste-gegen-schliesung-von-wohlfahrtsverbanden</link>
		<comments>http://www.ism-germany.net/2008/03/12/proteste-gegen-schliesung-von-wohlfahrtsverbanden#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 15:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand & Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Hebron Region]]></category>
		<category><![CDATA[israelische Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Westjordanland]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlfahrtsverband]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ism-germany.net/2008/03/12/proteste-gegen-schliesung-von-wohlfahrtsverbanden/</guid>
		<description><![CDATA[Gestern gegen 12 Uhr versammtelten sich rund 1000 Studenten, Waisen und betroffene Menschen im Zentrum Hebrons, um gegen die Schließung eines örtlichen Wohlfahrtsverbandes zu marschieren. Das islamische Kinderzentrum stellt Waisenkindern in Hebron Nahrung, Unterkunft, Bildung und Medizinversorgung zur Verfügung. Der israelische Oberkommandeur der Besatzungsarmee hatte die Schließung dieser Institution angeordnet. Als Begründung war vorgebracht worden, es würden dort Hamasnahe Gruppen ausgebildet und gefördert.
Die Demonstranten starteten mit Zustimmung der palästinensischen Behörden ihren Marsch von der Al-Quds Universität aus. Von dort aus zogen sie die Straße hinunter bis zu der von Schließung bedrohten Schule. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern gegen 12 Uhr versammtelten sich rund 1000 Studenten, Waisen und betroffene Menschen im Zentrum Hebrons, um gegen die Schließung eines örtlichen Wohlfahrtsverbandes zu marschieren. Das islamische Kinderzentrum stellt Waisenkindern in Hebron Nahrung, Unterkunft, Bildung und Medizinversorgung zur Verfügung. Der israelische Oberkommandeur der Besatzungsarmee hatte die Schließung dieser Institution angeordnet. Als Begründung war vorgebracht worden, es würden dort Hamasnahe Gruppen ausgebildet und gefördert.<span id="more-356"></span></p>
<p>Die Demonstranten starteten mit Zustimmung der palästinensischen Behörden ihren Marsch von der Al-Quds Universität aus. Von dort aus zogen sie die Straße hinunter bis zu der von Schließung bedrohten Schule. Viele Schüler trugen Banner und Brote bei sich, um das Hungern der Waisen zu symbolisieren. Der Marsch wurde friedlich abgehalten und es gab gewaltvollen Gesten, dennoch war es offensichtlich, dass viele Menschen über diese grausame und ungerechte Handlung waren.</p>
<p>Der Marsch endete in der Schule, wobei viele der Schüler auf das Dach kletterten und Palästinensische Flaggen aufhängten. Redner hielten Ansprachen in arabischer und englischer Sprache und riefen dabei die israelische Armee auf, die Schließung zu überdenken.</p>
<p>Die Schließung betrifft auch die Geschäfte, welche die Waisenbibliothek umgibt, einschließlich eines orthopädischen Zentrums und Einzelhandelsgeschäften. Es wurde angekündigt, dass jeder, der die Geschäfte nach dem 5. Mai weiterhin betreibt verhaftet und zu fünf Jahren Gefängnisstrafe verurteilt wird.</p>
<p>Dieser Marsch ist eine von vielen für die kommenden Monate geplanten Aktionen, um die Schließungen zu verhindern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ism-germany.net/2008/03/12/proteste-gegen-schliesung-von-wohlfahrtsverbanden/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Israelische Armee greift Palästinenser in der Al-Aqsa Moschee an</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2008/03/06/israelische-armee-greift-palastinenser-in-der-al-aqsa-moschee-an</link>
		<comments>http://www.ism-germany.net/2008/03/06/israelische-armee-greift-palastinenser-in-der-al-aqsa-moschee-an#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 15:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Al Aqsa Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Al-Aqsa]]></category>
		<category><![CDATA[israelische Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem Region]]></category>
		<category><![CDATA[Westjordanland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ism-germany.net/2008/03/06/israelische-armee-greift-palastinenser-in-der-al-aqsa-moschee-an/</guid>
		<description><![CDATA[Am Donnerstag griffen Soldaten des israelischen Grenzschutzes eine Gruppe freiwilliger Helfer an, die im Inneren der Al-Aqsa Moschee in der Altstadt von Jerusalem Renovations- und Reinigungsarbeiten durchführten.
Die Al-Aqsa Stiftung, eine gemeinnützige palästinensische Organisation gab an, dies sei bereits der dritte Tag, an dem israelische Grenztruppen die dort Arbeitenden angriffen, und dass drei der Freiwilligen von der Armee entführt wurden.
Weiter wurde berichtet, Soldaten hätten mit Schlagstöcken und Gewehrkolben auf einige der Freiwilligen eingeprügelt.
Die Stiftung fordert die islamische Welt und die internationale Gemeinschaft zur Intervention auf, um die israelischen Angriffe auf die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.imemc.org/attachments/mar2008/israeli_police_attack_the_aqsa.jpg" alt="isr. Soldaten dringen in die Al-Aqsa Moschee ein" width="250" align="left" border="0" height="204" hspace="5" title="Israelische Armee greift Palästinenser in der Al Aqsa Moschee an" />Am Donnerstag griffen Soldaten des israelischen Grenzschutzes eine Gruppe freiwilliger Helfer an, die im Inneren der Al-Aqsa Moschee in der Altstadt von Jerusalem Renovations- und Reinigungsarbeiten durchführten.</p>
<p>Die Al-Aqsa Stiftung, eine gemeinnützige palästinensische Organisation gab an, dies sei bereits der dritte Tag, an dem israelische Grenztruppen die dort Arbeitenden angriffen, und dass drei der Freiwilligen von der Armee entführt wurden.<span id="more-336"></span></p>
<p>Weiter wurde berichtet, Soldaten hätten mit Schlagstöcken und Gewehrkolben auf einige der Freiwilligen eingeprügelt.</p>
<p>Die Stiftung fordert die islamische Welt und die internationale Gemeinschaft zur Intervention auf, um die israelischen Angriffe auf die Al-Aqsa Moschee und die zu ihrer Instandhaltung freiwillig Arbeitenden zu unterbinden.</p>
<p>Quelle: IMEMC</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ism-germany.net/2008/03/06/israelische-armee-greift-palastinenser-in-der-al-aqsa-moschee-an/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leben unter Militärherrschaft</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2008/02/19/leben-unter-militarherrschaft</link>
		<comments>http://www.ism-germany.net/2008/02/19/leben-unter-militarherrschaft#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2008 23:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Weg zur Apartheid]]></category>
		<category><![CDATA[Balata]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Checkpoint]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingslager]]></category>
		<category><![CDATA[israelische Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Nablus Region]]></category>
		<category><![CDATA[Soldat]]></category>
		<category><![CDATA[Westjordanland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ism-germany.net/2008/02/19/leben-unter-militarherrschaft/</guid>
		<description><![CDATA[Der Verfasser dieses Artikels ist ein ehemaliger Reservist der israelischen Armee, der begann auf geführten Touren durch das Westjordanland zu reisen.
von Seth Freedman
Die Herangehensweise der israelischen Armee, mit eiserner Hand gegen das Flüchtlingslager Balata vorzugehen, führt lediglich dazu, aus Palästinensern, die vom Frieden träumen Märtyrer zu machen.
Gemäß den Überlieferungen ist die palästinensische Stadt Nablus zwischen zwei Bergen gelegen, die ihren Ruhm der biblischen Geschichte von Bileam und seinem Esel verdanken. Bileam, ein nicht-jüdischer Prophet, machte sich auf nach Israel, getrieben von dem Vorhaben, die Israeliten zu verfluchen. Dass er sie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://commentisfree.guardian.co.uk/cemetary.jpg" alt="Märtyrerfriedhof im Flüchtlingslager Balata" vspace="10" width="251" align="left" border="0" height="167" hspace="10" title="Leben unter Militärherrschaft" /><strong>Der Verfasser dieses Artikels ist ein ehemaliger Reservist der israelischen Armee, der begann auf geführten Touren durch das Westjordanland zu reisen.</strong></p>
<p><em>von Seth Freedman</em></p>
<p>Die Herangehensweise der israelischen Armee, mit eiserner Hand gegen das Flüchtlingslager Balata vorzugehen, führt lediglich dazu, aus Palästinensern, die vom Frieden träumen Märtyrer zu machen.<span id="more-271"></span></p>
<p>Gemäß den Überlieferungen ist die palästinensische Stadt Nablus zwischen zwei Bergen gelegen, die ihren Ruhm der biblischen Geschichte von Bileam und seinem Esel verdanken. Bileam, ein nicht-jüdischer Prophet, machte sich auf nach Israel, getrieben von dem Vorhaben, die Israeliten zu verfluchen. Dass er sie stattdessen segnete, ist dem göttlichen Einschreiten und einer Offenbarung zu verdanken. Sein Sinneswandel wird noch heute zitiert, wenn Fürsprecher des zionistischen Staates behaupten, dass all die Kritiker Israels Lobgesänge auf das Land einstimmen würden, wenn sie es nur einmal mit eigenen Augen sehen würden.</p>
<p>Ich habe es bereits gesehen, und doch habe ich es nicht wirklich. Zumindest nicht im Angesicht der Konsequenzen Israel`s &#8220;Ich-an-erster-Stelle&#8221;-Politik, die der palästinensischen Bevölkerung solch immense Betrübtheit und seelische Qual zufügt, wie ich mich abermals im Flüchtlingslager Balata am Stadtrand von Nablus überzeugen konnte.</p>
<p>Sich darüber zu streiten ob es ein Lager ist oder nicht, wie es viele tun, ist schlichtweg irrelevant. Wohl wahr, die Flüchtlinge wohnen in Häusern und nicht in Zelten, doch betrachtet man die grauenhaften Bedingungen in denen sie ihre Existenz fristen, so ist es ein mickriger Trost, dass ihre Gefängnisse aus Ziegelsteinen und Mörtel anstatt aus Zelttuch bestehen.</p>
<p>Laut unseres Reiseführers ist es &#8220;den Bewohnern nicht gestattet, ausserhalb der Lagergrenzen zu bauen, möglich ist es also nur aufwärts&#8221; &#8211; und das macht sich bemerkbar. Gassen zwischen Häusern nur wenig breiter als eine Person, Fenstergitter angrenzender Häuser, die sich buchstäblich über der Kluft berühren, und ungeklärtes Abwässer, die unkontrolliert die kaputten Straßen herunter fliessen; dies ist die rauhe Realität des Lebens hinter den Barrikaden.</p>
<p>Durchlöcherte Mauern tragen die Narben beinahe täglicher Einfälle des IDF (Israeli Defence Forces), dessen umherfliegende Kugeln mehr als nur Schäden an den Häuserfassaden anrichten, wie der überfüllte Friedhof bezeugt. &#8220;Die Armee schert sich nicht im Geringsten um Zivilisten, die ins Kreuzfeuer geraten,&#8221; sagte Muhammad, der uns in der Absicht, uns einen Einblick von dem Horror des Lebens unter Militärherrschaft zu geben, durch seine Nachbarschaft führte.</p>
<p>&#8220;Dennoch,&#8221; sagte er, &#8220;ihr werdet nie wirklich verstehen wie es ist wenn ihr nicht selbst hier gelebt habt. Jede Familie hier hat Tote, Verwundete oder Gefangene durch den IDF zu beklagen; Dutzende Häuser wurden während Angriffen zerstört.&#8221; Er erzählte von seinen Kindheitsfreunden, die &#8220;unter der Erde&#8221; gelandet sind,  und dass mehr als 20 aus seiner Clique beim Widerstand gegen die Besatzung einen &#8220;Märtyrertod&#8221; starben.</p>
<p>Beim Durchschreiten des Lagers erblickten wir etliche Denkmäler zu Ehren gefallener &#8220;Shaheeds&#8221; (Märtyrer); es war klar dass, welche sicherheitsrelevanten Begründungen die Armee auch für seine Politik der eisernen Hand gegenüber Nablus vorbringt, diese doch die gegenteilige Wirkung in Hinblick auf die Zerschlagung des Widerstands hat. Kinder stolzieren in Bomberjacken herum, imitieren die Waffen tragenden Kämpfer, deren Bilder auf Plakaten jede verfügbare Fläche zieren. T-Shirts mit Portraits von Sheikh Hassan Nasrallah, George Habash und anderen militanten Führern werden in der überfüllten Kasbah in der Altstadtsektion der Stadt zum Kauf angeboten.</p>
<p>Muhammad erzählte Geschichten von Kämpfern aus der Gegend, von heldenhaften Fluchten und ihrem Entkommen vor Mordanschlägen, so als erzähle er altertümliche Volkslegenden. Die &#8220;wagemutigen, heldenhaften Taten&#8221; der Militanten haben diese zu Idolen für die Jugend von Nablus werden lassen. Mit weit aufgerissenen Augen starren sie auf die Gesichtszüge der Männer auf den Plakaten, in derselben Weise wie ihre Altersgenossen im Ausland verträumt Boygroups und Fußballspieler anhimmeln.</p>
<p>Die Ladenbesitzer im Souk bitten Muhammed, ihre tragischen Geschichten für die Ausländer in ihren Mitten zu übersetzen, bitterlich beklagen sie sogleich die nächtlichen Überfälle, welche ihre Geschäfte verwüstet und und ihre Waren zerstört zurücklassen. Für alljene, die die Misere der Markthändler von Camden nachempfanden, ihr Leid verblasst im Vergleich zu den Ladenbesitzern in Nablus, die dazu verdammt sind, dasselbe Elend in einer Endlosschleife zu erdulden.</p>
<p>Nichts desto trotz, bei all dem durch und durch Bedrückenden, das ich in Nablus selbst gesehen hatte, so war das Schlimmste bis zuletzt aufgespart geblieben. Nachdem beschlossen wurde, dass die Warteschlange am Checkpoint zu lang war und voll düsterer Vorahnung, beschloss unser Reiseführer uns per &#8220;Rückroute&#8221; nach Israel zurück zu bringen, und uns gleichzeitig eine kostbare Lektion über den wahren Zweck der Sicherheitsmauer zu erteilen.</p>
<p>Für zehn Shekel pro Person nahm uns ein Minibus-Fahrer mit auf eine gewundene Fahrt durch Felder und Olivenhaine, und setzte uns schliesslich zu unserem Erstaunen auf der israelischen Seite eines Checkpoints wieder ab. Es war als erlebe man einen Magier einen Hasen aus seinem Hut zaubern &#8211; zumindest für diejenigen von uns die geglaubt hatten, dass das Labyrinth aus Checkpoints und Kilometer um Kilometer der Sicherheitsmauer völlig unüberwindbar für Eindringlinge sei.</p>
<p>Selbstverständlich ist die Grenze jetzt so durchlässig wie sie es schon immer war; wenn Terroristen Waffen hinüber schmuggeln wollten, um israelische Zivilisten anzugreifen, so wären sie nicht im Geringsten daran gehindert, wie unser heimlicher Durchbruch der Grenze bewies. Stattdessen, wie unser Reiseleiter betonte, ist das Checkpoint-System in erster Linie dazu entwickelt die palästinensische Wirtschaft zu zerstören, unter Vorwand von Sicherheitsbelangen, und die Palästinenser daran zu erinnern, wer der Herr ist.</p>
<p>Sicherlich haben die Behörden die halbe Arbeit erfolgreich erledigt, da sie es geschafft haben, die Wirtschft in Nablus zu zerstören und die Einwohner in eine permanente Notlage zu versetzen. Wenn man sich jedoch das aufsässige Erscheinungsbild der Stadt anschaut, mit seinen greifbaren Huldigungen an die gefallenen Kämpfer an jeder Ecke, und der eisernen Entschlossenheit in den Augen derer, die von den Märtyrer-Plakaten herabschauen &#8211; dann scheint es alles andere als evident, dass die Einheimischen bereit sind sich zu überschlagen und für ihre israelischen Master tot zu spielen, ganz egal wie hart die Armee zuschlägt.</p>
<p>Für diejenigen, die noch an der Ansicht festhalten, dass der einzige Weg Feuer zu bekämpfen noch mehr Gegenfeuer ist, sollte Nablus einen Fallbeispiel und den Beweis liefern, dass dem nicht so ist. Ganz egal wie viele Kämpfer durch die Hand der Armee umkommen, so wird doch eine neue Generation folgen um sie zu ersetzen und sich selbst wiederum in das Inferno zu stürzen, was angesichts der aussichtslosen Situation in der sie im Flüchtlingslager leben nicht verwunderlich ist. Und wenn man gesehen hat, mit welcher Leichtigkeit sie unbemerkt nach Israel vordringen können, sollte ihnen danach sein, so erscheint es wie ein tödliches Spiel, das die Behörden spielen, indem sie die Stadt unerbitterlich abriegeln und damit die Hoffnungen der Einwohner auf Freiheit zerstören.</p>
<p>Quelle: LiveJournal</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ism-germany.net/2008/02/19/leben-unter-militarherrschaft/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>neues Video: Demonstration in Bil&#8217;in am 11.01.07</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2008/01/15/neues-video-demonstration-in-bilin-am-110107</link>
		<comments>http://www.ism-germany.net/2008/01/15/neues-video-demonstration-in-bilin-am-110107#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 00:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weg zur Apartheid]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand & Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[israelische Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Ramallah Region]]></category>
		<category><![CDATA[Repression friedlichen Protests]]></category>
		<category><![CDATA[Westjordanland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ism-germany.net/2008/01/15/neues-video-demonstration-in-bilin-am-110107/</guid>
		<description><![CDATA[
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/c7UVTYGfvls" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/c7UVTYGfvls" /></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ism-germany.net/2008/01/15/neues-video-demonstration-in-bilin-am-110107/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
